Diesmal ohne Vorspann: eine Auswahl an Nachrichten von dieser Woche.

Sanctuary City!

Damit ihr diese News (und die folgende auch) versteht, hole ich erst mal aus: Eine „Zufluchtsstadt“ wie NYC, aber auch Chicago, New Orleans, Dallas usw. lässt so genannte illegale Einwanderer in Frieden.Das funktioniert so: Die örtliche Polizei macht keine Meldung an die Bundesbehörden, wenn sie jemanden ohne Papiere festgenommen hat – sie fragt nämlich gar nicht erst nach dem Einwanderungsstatus. Zudem unterstützt sie das U.S. Immigration & Customs Enforcement (ICE) nicht bei Abschiebungen. Es gibt allerdings Ausnahmen, zum Beispiel bei Gewaltverbrechen oder einem Platz auf bundesweiten Fahndungslisten.

Seit Präsident Trump diese Woche ein Dekret unterschrieb, das den Chef des Justizministeriums und das Department of Homeland Security anweist, die Zahlung von Staatsgeldern für Sanctuary Cities zu stoppen, wo es nur geht, schauen New Yorker auf den Bürgermeister. Der sagt, wir bleiben eine Sanctuary City. Die New Yorker Polizei wird auch weiterhin den Regierungsbeamten nicht dabei helfen, Einwanderer abzuschieben oder sie verpetzen. Jedenfalls nicht, wenn ihr Vergehen nur als Kleinverbrechen gilt; für die Ausnahmen hat die Stadt New York eine Liste mit 170 Vergehen niedergeschrieben. Ein Thema führt am Rande dieser Diskussion zum Streit: Schwarzfahren in der U-Bahn. (Nachlesen bei Politico)

Sanctuary City?

Die andere Seite der Zuflucht: Bei jeder Festnahme nimmt die NYPD Fingerabdrücke – egal, ob sich der Verdacht hinterher erhärtet oder nicht. Und diese Daten gehen ans FBI. Das wiederum … ganz dicke mit ICE ist. Die Behörde schert sich wenig um die mangelnde Unterstützung der New Yorker Polizei; sie hat auch unter Obama Razzien in New York durchgeführt. (Nachlesen bei Gothamist)

Nachdem Trump nun Abschiebungen forcieren will von allen, denen ein Verbrechen vorgeworfen wird, egal ob sie dafür verknackt wurden oder nicht, muss sich jeder Einwanderer – inklusive Visums- und Greencardinhaber – in New York Sorgen machen, der schon einmal von der Polizei erfasst wurde, argumentiert der freiberufliche Journalist Max Rivlin-Nader. (Nachlesen in der Village Voice)

Preiserhöhung in der U-Bahn

Ungefähr alle zwei Jahre machen die New Yorker Verkehrsbetriebe MTA ein paar Vorschläge, wie sie die Preise erhöhen könnte. Dass es gar keine Art von Erhöhung geben wird, ist eher keine Option. Diesmal stand zur Debatte, die Einzelfahrt von 2,75 auf 3 Dollar zu erhöhen, auch Wochen- und Monatskarte sollten teurer werden. Angenommen wurde aber ein anderer Vorschlag. (Nachlesen bei DNA Info)

Haarige Angelegenheit

Habt ihr schon mal drüber nachgedacht, wie Hijab-tragende Frauen sich die Haare schneiden lassen (und wie oft sie dabei fürchten müssen, dass fremde Männer hereinschneien)? New York hat eine Lösung. (Nachlesen bei Refinery29)

Wird alles wieder gut?

50 Jahre lang hat Tom Brokaw Fernsehnachrichten gemacht. Jetzt soll er in der Late Night Show seine Erfahrungen mit der aktuellen Lage vergleichen – und am Ende hat Gastgeber Jimmy Fallon noch eine Frage. (Anschauen bei NBC)

 

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