Ring aus Beton in Brooklyn

 

Ein rätselhafter Ring steht da, am wegrollen gehindert durch ein blaues Band. Seltsam. Gleich dahinter steht aber noch etwas viel Seltsameres: Ein Haus wie aus dem Bauklötzchenkasten.

 

Container als Haus in New York

 

Das sieht nicht nur so aus, das sind Container. Also diese Metallkisten in genormter, LKW-Ladeflächen-passender Größe, die im New Yorker Hafen zu Milliarden ankommen und wieder weggeschippert werden. Diese haben auf einem schmalen Grundstück in Williamsburg nicht nur ein Zuhause gefunden, sie sind auch eins.

 

Containerhaus in Williamsburg

 

David Boyle und seine inzwischen verstorbene Frau Michelle Bertomen haben das Containerhaus gebaut, und mich hat David heute auf einen Besuch eingeladen. Da lerne ich unter anderem die Antwort auf eine der häufigsten Fragen: Ist das nicht tierisch heiß im Sommer? Oder wahlweise: eisig im Winter?

Nö, sagt David. Und auch seine nette Freundin Janet findet das Raumklima in den gestapelten, mit Treppen verbundenen Containern (plus herrliche Dachterrasse!) angenehm. Die Container haben aber innen dieselben Wände wie außen, also nicht etwa wertvollen Platz an Isoliermatten abgetreten.

Stattdessen sind sie mit einer Spezialfarbe angestrichen, die Wärme nicht zum Metall durchlässt. So bleibt im Winter die Fußbodenheizungswärme drinnen und im Sommer die Sonnenstrahlhitze draußen. Jedenfalls bis zu bestimmten Temperaturen (bei denen es auch in konventionell gebauten New Yorker Häusern unerträglich ist). Und für alle Fälle … gibt es ja auch noch dies hier:

 

Ventilator im Containerhaus

 

Mehr über das Containerhaus von Williamsburg gibt es demnächst in einem kleinen Film!
Und: In einem separaten Teil dieses Containerhauses können sich Gäste einmieten.

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