Kategorie: Multikulti

  • Iren können irre marschieren

    Vorher sind die Läden wochenlang voller Grünzeug. Grüne Damenhütchen mit Glitzerrand, blinkende Kleeblätter zum Anstecken, Schilder mit der Aufschrift “Kiss me, I’m Irish” und allerlei Hilfsmittel zum (Be-) Trinken. Und wenn der St. Patrick’s Day dann kommt, feiert New York ihn auch mehr als nur einen Tag lang. Aber heute, heute ist es wirklich überall…

  • Tanzkampf

    Sonst hört sich das anders an. Die New Yorker können sich gut selbst darstellen, sie erklären in einem Satz oder zweien, was sie tun oder anbieten. Ob sie nun Bio-Schokolade an Ort und Stelle herstellen oder als Non-Profit-Organisation den Hunger in der Großstadt bekämpfen: Die Botschaft läuft immer auf ein “Wir sind …” hinaus. Nur…

  • Krach für Drachen

    Es mag ja ein wenig neblig sein in New York. Aber das hier ist kein Wetterphänomen. Das ist das sichtbare Gegenstück dessen, was ich höre. [audio:https://www.moment-newyork.de/wp-content/uploads/Firecrackers.mp3|titles=Firecrackers] Es ist nämlich schon wieder Neujahr, diesmal in Chinatown. Eigentlich hat das natürlich schon um Mitternacht angefangen, aber in New York ist Privatgeböller verboten (es brennt auch so schon…

  • Die Stars von Spanish Harlem

    Ich finde ja nicht, dass New York ein Schmelztiegel ist, und das finde ich auch gut so. Schließlich staune ich so gerne, und das passiert viel öfter, wenn Lebensstil und Kultur an jeder Ecke anders ausfallen. In den dicht gedrängten Parallelgesellschaften habe ich etwas entdeckt, das mich an Deutschland erinnert: Heute hatten so manche Kinder…

  • Babylon-Optik

    In den meinungsstarken, inhaltsarmen Fernsehnachrichten taucht das Thema immer wieder auf: In manchen Gegenden New Yorks schreiben die Einwohner einfach in der Sprache, die sie verstehen. An ihren Geschäften stehen dann Dinge, die die Außenreporter nicht entziffern können. Das prangern sie an, und dann finden sie Leute, die in die Kamera sagen, es solle ein…

  • Die Jerusalem-Odessa-Connection

    Ich lande hier immer in demselben Laden. Dabei gibt es in meiner Fantasie hier irgendwo ein Café, in dem betagte, beringte Damen Torte essen, Tee aus dem Samowar schlürfen und zwischendurch einen Wodka kippen. Nur finde ich ihn nicht. Also gehe ich mal wieder in den Feinkostladen, in dessen oberer Etage die Torten auf mich…

  • Die paar tausend Jahre!

    Es gibt ja Leute, die ihr ganzes Dasein auf eine sehr ferne Zukunft ausrichten – jetzt leiden, später ernten oder so. Aber so ist das hier gar nicht gemeint. Nach jüdischer Zeitrechnung sind wir bereits 3760 Jahre weiter als gedacht. Trotzdem kommen die Wünsche an dieser New Yorker Synagoge etwas früh. Rosh Hashana beginnt doch…