Überall in New York hängen sie herum: Zettel und Plakate, denen das Wort „Sandy“ gemein ist. Meist in der Formulierung „Sandy Relief“. Da wird um Spenden und um ehrenamtliche Helfer gebeten. Denn an den Folgen des Sturms hat New York noch eine Weile zu knapsen. Eben erst kam die Nachricht, dass die Stadt sich mit dem Gedanken plagt, Hunderte Häuser abzureißen – sie, oder besser gesagt, was Sandy aus ihnen gemacht hat, seien eine Gefahr für die Öffentlichkeit.

Und auch im Kleinen sieht man noch Folgen. Auch da, wo die Absperrbänder schon wieder abgenommen wurden (oder fröhlich in einer leichten Brise flattern.

 

 

Das war – glaube ich jedenfalls – einmal ein Mülleimer:

 

 

Und wo hier Löcher klaffen, standen einmal Rosenbüsche neben den von der Flut schiefgemähten Bäumchen:

 

 

Aber New Yorker sind gut darin, sich zusammenzutun und aufzuräumen. Dafür gibt es auch die passenden Dienstleister – Werbeslogan inklusive.

 

 

Und immer noch laufen die Pumpen und Gebläse. Drumherum überall gelbes Absperrband – hier kommt (noch) niemand hinein.

 

 

Die U-Bahnen fahren wieder, aber sie halten noch nicht wieder überall. Salzwasser mit jeder Menge Dreck hinterlässt eben eine Menge Schäden an der Elektrik, den Belüftungsanlagen und der Sicherheitstechnik.

 

 

Und manchmal bringen die Folgen des Sturms unfreiwillig komische neue Botschaften zutage:

 

 

Die Schäden für New York beziffert die Regierung auf 33 Milliarden Dollar. In New Jersey sieht es noch viel schlimmer aus.