So kommt man in New York an ein Hobby: mit dem Fahrstuhl.

Seit Februar lädt die Softwarefirma Harvest hier einmal im Monat zu „Hobby“ ein: Da sprechen vier Leute fünf Minuten lang über ihr Hobby, danach darf man ihnen Fragen stellen, und zwischen den Hobby-Lerneinheiten darf das Publikum eine Quizfrage beantworten. Danny Wen, einer der beiden Chefs, erzählt in seiner kurzweiligen Anmoderation, dass ein paar der Hobby-Experten inzwischen bei Harvest arbeiten – so, liebe Personalabteilungen, kommt man auch an interessante Kandidaten.

Heute lerne ich etwas über Geocaching, Schiedsrichter-Entscheidungen beim Basketball, U-Bahnen in aller Welt und Männermode. Die Quizfrage zum Modethema beantworte ich richtig (und am schnellsten) – jetzt besitze ich ein wunderschönes Haarband. Außerdem habe ich die E-Mail-Adresse des Vortragenden in der Tasche, weil ich über ihn eine Geschichte schreiben will. Da habe ich doch glatt Job und Freizeit vermischt.

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