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Hauskosmetik

Das zieht sich. Das Cooper-Hewitt Designmuseum wird umgebaut, und das dauert. In wenigen Tagen eröffnet zwar ein Satellit in Harlem, und bald gibt es auch wieder eine Ausstellung auf Governors Island. Aber wer an der Fifth Avenue entlang schlendert, steht vor verschlossenen Toren (und versperrter Sicht). Das Ungemach muss man nur richtig verpacken – ist [...]

Punktabzug im Café

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Punktabzug im Café

Manchmal sind New Yorker zornig. Okay, streichen wir das “manchmal”. Sie sind zornig. Manchmal ist der Grund dafür, dass sie sich ungerecht behandelt fühlen, wie zum Beispiel die Vereinigung zur Bewahrung der Rechte von Rauchern eigentlich ständig – aber das ist ein anderes Thema. Es gibt ja auch noch das Notenvergabesystem, mit dem das New [...]

Aufzug oder Treppe?

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Aufzug oder Treppe?

“Wo ist denn der Aufzug?”, fragt er keuchend. Eben habe ich ihm die Tür aufgehalten, weil er so viele Pakete balanciert, und schon stellt er Ansprüche. In diesem alten Haus gibt es keinen Aufzug, das sieht er doch wohl. Wahrscheinlich sieht er so etwas schon von außen. Er liefert Lebensmittel aus, und ich frage mich, [...]

Setzen, Sechs(erpack)

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Setzen, Sechs(erpack)

Manchmal kann man ja einfach nicht mehr. Zu viel Arbeit, zu wenig Schlaf, das Alter, der Rücken, die Kreislaufprobleme. Oder eben ein Bierchen zu viel. Hinsetzen erscheint einem dann anderswo vielleicht normal. In New York hingegen kann man nicht einfach mit einem Sitzplatz rechnen, wenn man eine Bar betritt. Jedenfalls glaubt diese hier, damit bei [...]

50 Jahre sind kein Spaziergang

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50 Jahre sind kein Spaziergang

Ich habe schon viele Parkbänke hier gezeigt, und noch viele mehr gesehen. Neugierig lese ich die Inschriften, wo ich auch herspaziere, aber mit der Zeit überrascht einen nicht mehr so viel auf all den Bänken im Central Park, bei denen jemand 7.500 Dollar dafür ausgegeben hat, auf ein Schild gravieren zu lassen, was er oder [...]

Auf der Kippe

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Auf der Kippe

Wenn ich mich recht entsinne, ist das deutsche Pendant zu diesem Verkehrsschild verwirrend: Da spielen Kinder zwischen Häusern Ball. Hier kommt die Botschaft viel deutlicher rüber: Die Wippe blockiert die Straße. Das ist ja alles rein plakativ gemeint. Trotzdem habe ich jetzt dieses Bild im Kopf, wie mitten im an mir vorbeirauschenden Berufsverkehr plötzlich eine [...]

Besitzen, besessen

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Besitzen, besessen

Manchmal weiß ich es einfach nicht. Ich sehe es, ich lese es, ich verstehe den Inhalt – aber ich weiß nicht, ob das jetzt für sich steht, ob nun als Kunststück oder als Pamphlet,  und mich zum Denken oder Tun bringen soll, oder ob dahinter eine Firma steckt, die will, dass ich mein Geld für [...]

Wenn eine Tür sich schließt

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Wenn eine Tür sich schließt

Hübsch sieht das Haus aus mit dieser Tür, so ordentlich. Es ist auch ein Zäunchen davor, damit die Vergnügungssüchtigen auf der Mulberry Street keine Chance haben, die Treppe mit ihren Hintern oder ihren Hinterlassenschaften zu dekorieren. Aber eigentlich habe ich gar nicht diese Tür fotografiert. Das kam erst später, damit der Kontext klar wird. Da [...]

Klo geschlossen

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Klo geschlossen

Immer wieder begegne ich in New York Schildern, auf denen Hundebesitzer mehr oder weniger freundlich gebeten werden, an dieser Stelle keine Kacke dampfen zu lassen. Aber Hunde sind nicht die einzigen Wesen, die mit ihren Hinterlassenschaften die Gegend vollstinken. Diese hohle Gasse in Soho lädt offenbar zu unsauberen Geschäften ein. Damit auch wirklich jeder die [...]

Verkehrserziehung mit Poesie

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Verkehrserziehung mit Poesie

New York ist ein Schilderwald. Alles Mögliche soll beachtet werden, da geht es lang, dies ist verboten und vor jenem wird gewarnt. Und dann gibt es noch höchst öffentliche Poesie: Curbside Haiku sollen die New Yorker Straßen sicherer machen. Fehlt nur noch das Schild, dass daran erinnert, jederzeit die Augen nach schönen Überraschungen offenzuhalten.

Abschlepp-Spruch

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Abschlepp-Spruch

Es heißt ja immer, New Yorker seien so unfreundlich. Das stimmt aber doch gar nicht. Man muss nur mithalten können. Mit ihrem Humor, mit ihrem Tempo, mit dem kleinen Zeitfenster zwischen dem einen Job und dem nächsten. Und sich vielleicht nicht gar so oft bei immer denselben Dingen schrecklich blöde anstellen. Und nicht ständig im [...]

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